Eine Wohnung zu streichen, kann Räume sichtbar aufwerten und für ein gepflegtes Gesamtbild sorgen. Je nach Größe, Zustand der Wände und gewünschter Gestaltung ist der Aufwand jedoch sehr unterschiedlich. Während sich kleinere Arbeiten oft selbst umsetzen lassen, können beschädigte Untergründe, hohe Decken oder mehrere Räume schnell anspruchsvoll werden.
Wer seine Wohnung streichen möchte, sollte deshalb nicht nur die passende Farbe auswählen, sondern auch Zeit, Vorbereitung und Materialbedarf realistisch einschätzen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wann sich Eigenleistung lohnt, welche Vorteile ein Malerbetrieb bietet und mit welchen Kosten Sie rechnen sollten.

Wohnung selbst streichen oder einen Maler beauftragen?
Ob Sie selbst Ihre Wohnung streichen oder einen Malerbetrieb beauftragen, hängt vor allem vom Zustand der Räume, dem Umfang der Arbeiten und Ihrem eigenen Zeitbudget ab. Ein einzelnes Zimmer mit glatten, intakten Wänden lässt sich oft gut in Eigenleistung renovieren. Sollen dagegen mehrere Räume, hohe Decken oder beschädigte Flächen bearbeitet werden, steigt der Aufwand deutlich.
Wann sich das Streichen in Eigenleistung eignet
Die Wohnung selbst zu streichen, ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Untergründe bereits eben, sauber und tragfähig sind. Auch eine einfache Farbgestaltung ohne aufwendige Übergänge oder besondere Effekte lässt sich mit etwas Erfahrung gut umsetzen.
Für Eigenleistung sprechen beispielsweise:
- nur ein oder zwei Zimmer
- intakte Wände und Decken
- keine größeren Risse, Flecken oder abblätternden Altanstriche
- ausreichend Zeit für Abdecken, Streichen und Trocknung
- vorhandenes Werkzeug und handwerkliche Erfahrung
- eine einfache Gestaltung mit wenigen Farbtönen
Dabei sollte der tatsächliche Aufwand nicht unterschätzt werden. Neben dem Streichen selbst kosten vor allem das Ausräumen, Abkleben, Abdecken und spätere Reinigen Zeit. Wer mehrere Räume renoviert, ist schnell mehrere Tage beschäftigt.
Wann ein Malerbetrieb sinnvoll ist
Ein Malerbetrieb ist besonders dann sinnvoll, wenn die Flächen vor dem Anstrich ausgebessert oder vorbereitet werden müssen. Dazu gehören Risse, Wasserflecken, Nikotinverfärbungen, lose Tapeten oder alte Beschichtungen, deren Zustand schwer einzuschätzen ist.
Auch bei hohen Räumen, schwer erreichbaren Stellen oder einer aufwendigen Farbgestaltung kann professionelle Unterstützung Zeit sparen und ein gleichmäßigeres Ergebnis ermöglichen. Der Fachbetrieb beurteilt den Untergrund, wählt ein passendes Beschichtungssystem und übernimmt die Arbeiten von der Vorbereitung bis zur sauberen Ausführung.
Richtig Wohnung streichen: Vorbereitung und Aufwand
Ein gleichmäßiger Anstrich beginnt mit einer gründlichen Vorbereitung. Wer seine Wohnung streichen möchte, sollte deshalb ausreichend Zeit für die Prüfung der Flächen, das Abdecken und kleinere Ausbesserungen einplanen. Je sorgfältiger diese Arbeiten ausgeführt werden, desto sauberer fällt später das Ergebnis aus.
Untergrund und Altanstrich prüfen
Bevor Sie Ihre Wohnung streichen müssen Wände und Decken trocken, sauber und tragfähig sein. Lose Farbschichten, nicht fest haftende Tapeten oder bröckelnde Stellen sollten entfernt werden. Kleinere Löcher und Risse lassen sich mit geeigneter Spachtelmasse ausbessern und nach dem Trocknen glätten.
Auch die Saugfähigkeit des Untergrunds spielt eine Rolle. Zieht Wasser an einzelnen Stellen sehr schnell ein oder kreidet die Wand beim Darüberwischen, kann eine passende Grundierung erforderlich sein. Wasser-, Nikotin- oder Rußflecken sollten nicht einfach überstrichen werden, da sie später erneut durch die neue Farbe sichtbar werden können.
Räume, Möbel und Böden vorbereiten
Idealerweise wird der Raum vor Beginn vollständig ausgeräumt. Große Möbel können in der Raummitte zusammengestellt und sorgfältig abgedeckt werden. Böden, Fensterbänke, Heizkörper, Steckdosen und Türrahmen sollten ebenfalls geschützt werden.
Für saubere Farbkanten ist hochwertiges Malerklebeband wichtig. Es sollte fest angedrückt und nach dem Streichen rechtzeitig entfernt werden, bevor die Farbe vollständig ausgehärtet ist. So lässt sich verhindern, dass die frische Beschichtung an den Rändern einreißt oder mit abgezogen wird.
Wände und Decken gleichmäßig streichen
In der Regel wird zuerst die Decke und anschließend die Wand gestrichen. Ecken, Kanten und schwer erreichbare Bereiche werden mit einem Pinsel oder einer kleinen Rolle vorgelegt. Größere Flächen sollten anschließend zügig und möglichst nass in nass bearbeitet werden, damit keine sichtbaren Ansätze entstehen.
Wie viele Anstriche notwendig sind, hängt vom Untergrund, der Deckkraft und dem gewählten Farbton ab. Bei starken Farbwechseln oder sehr saugenden Flächen kann ein zweiter Durchgang erforderlich sein. Die angegebene Trocknungszeit sollte dabei vollständig eingehalten werden.
Typische Fehler, wenn Sie selbst Ihre Wohnung streichen, können sein:
Viele Probleme entstehen nicht durch das eigentliche Streichen, sondern durch zu wenig Vorbereitung oder ungeeignetes Material. Häufige Fehler sind:
- auf staubige, feuchte oder nicht tragfähige Flächen zu streichen
- Risse und Löcher nur oberflächlich zu überdecken
- eine Grundierung ohne vorherige Prüfung des Untergrunds aufzutragen
- zu wenig Farbe auf die Rolle zu nehmen und dadurch sichtbare Ansätze zu erzeugen
- den zweiten Anstrich zu früh aufzutragen
- Klebeband erst nach vollständiger Trocknung zu entfernen
- Möbel und Böden nicht ausreichend vor Farbspritzern zu schützen
Der Aufwand beim Streichen einer Wohnung wird deshalb häufig unterschätzt. Gerade bei mehreren Zimmern entfallen viele Arbeitsstunden auf Ausräumen, Abkleben, Ausbessern und Reinigen – nicht nur auf den eigentlichen Farbauftrag.
Wohnung streichen: Welche Farbe ist die richtige?
Welche Farbe sich für ein Zimmer eignet, hängt von seiner Größe, der Nutzung, dem Lichteinfall und der gewünschten Wirkung ab. Helle Töne lassen Räume meist offener erscheinen, während kräftige Farben gezielt Akzente setzen können. Entscheidend ist, dass Wandfarbe, Boden, Möbel und Licht miteinander harmonieren.
Zimmer streichen: Helle Farben für kleine Räume
In kleinen oder dunklen Zimmern sind helle Wandfarben häufig die beste Wahl. Weiß, Creme, Beige oder sehr helle Grau- und Pastelltöne reflektieren mehr Licht und können den Raum größer und freundlicher wirken lassen.
Reines Weiß wirkt klar und neutral, kann in wenig beleuchteten Räumen aber auch kühl erscheinen. Gebrochene Weißtöne oder warme Naturfarben schaffen oft eine wohnlichere Atmosphäre. Auch die Decke sollte möglichst hell bleiben, wenn der Raum niedrig oder kompakt wirkt.
Akzentwände und moderne Farbideen
Eine einzelne farbige Wand kann einem Zimmer mehr Tiefe und Charakter geben. Besonders geeignet ist häufig die Wand hinter dem Sofa, dem Bett oder einem Esstisch. Auch die Fläche gegenüber dem Eingang kann als Blickfang gestaltet werden.
Bei der Auswahl sollte die Raumwirkung berücksichtigt werden. Warme Farben wie Beige, Terrakotta oder gedecktes Rot wirken gemütlich, während Blau- und Grüntöne Ruhe ausstrahlen können. Dunkle Farben lassen große Räume behaglicher erscheinen, sollten in kleinen Zimmern jedoch gezielt eingesetzt werden.
Wer nach Ideen zum Streichen der Wände sucht, muss nicht zwangsläufig mehrere kräftige Farben kombinieren. Oft entsteht bereits durch unterschiedliche Nuancen derselben Farbfamilie ein harmonisches und modernes Gesamtbild.
Struktureffekte an der Wand
Neben einer glatten, einfarbigen Fläche können auch Struktureffekte eine Wand aufwerten. Möglich sind beispielsweise Wisch-, Spachtel- oder Lasurtechniken sowie mineralische Oberflächen mit lebendiger Struktur.
Solche Gestaltungen eignen sich besonders für einzelne Akzentflächen. Sie können Tiefe erzeugen und Unebenheiten optisch weniger auffällig machen. Gleichzeitig ist die Ausführung anspruchsvoller als ein gewöhnlicher Anstrich. Bei großflächigen oder gleichmäßigen Struktureffekten ist deshalb Erfahrung notwendig, damit keine ungewollten Ansätze oder Unterschiede entstehen.
Wie oft sollte man eine Wohnung streichen?
Wie oft Sie Ihre Wohnung streichen sollte, lässt sich nicht pauschal festlegen. Entscheidend sind die Nutzung der Räume, die Qualität des bisherigen Anstrichs und der Zustand der Oberflächen. Ein fester Renovierungsrhythmus ist daher weniger sinnvoll als eine regelmäßige Sichtprüfung von Wänden und Decken.
In stark genutzten Bereichen wie Flur, Küche oder Kinderzimmer entstehen meist schneller Flecken, Abrieb und sichtbare Gebrauchsspuren. Wohn- und Schlafzimmer müssen dagegen häufig erst nach mehreren Jahren neu gestrichen werden. Auch Rauchen, Kerzenruß, Haustiere oder eine hohe Luftfeuchtigkeit können dazu führen, dass ein neuer Anstrich früher notwendig wird.
Eine Renovierung empfiehlt sich insbesondere, wenn:
- die Wandfarbe sichtbar verschmutzt oder vergilbt ist
- sich viele Kratzer, Flecken oder Abriebstellen zeigen
- der alte Anstrich abblättert oder nicht mehr fest haftet
- ausgebesserte Stellen deutlich erkennbar bleiben
- die vorhandene Farbe nicht mehr zur Einrichtung oder Nutzung passt
Nicht immer müssen Sie dabei die gesamte Wohnung streichen. Sind nur einzelne Wände oder Räume beansprucht, reicht häufig eine gezielte Renovierung aus. Voraussetzung ist, dass der neue Farbton zum bestehenden Anstrich passt und keine sichtbaren Übergänge entstehen.
Wohnung streichen bei Auszug: Was gilt für Mieter?
Mieter müssen ihre Wohnung beim Auszug nicht automatisch vollständig streichen. Nach dem gesetzlichen Grundgedanken ist zunächst der Vermieter für die Erhaltung der Mietsache verantwortlich. Die Pflicht zu Schönheitsreparaturen kann jedoch durch eine wirksame Vereinbarung im Mietvertrag auf den Mieter übertragen werden. Deshalb kommt es immer auf den konkreten Vertrag, den Zustand bei der Übergabe und die tatsächliche Abnutzung an.
Ein neues Gesetz, nach dem jede Wohnung beim Auszug gestrichen werden muss, gibt es nicht. Viele Regelungen ergeben sich vielmehr aus der Rechtsprechung zu Schönheitsreparaturen. Starre Vorgaben wie „bei Auszug immer Wohnung streichen“ oder feste Renovierungsfristen können unwirksam sein. Auch Klauseln, die den Mieter unabhängig vom tatsächlichen Zustand zu einer vollständigen Endrenovierung verpflichten, sind rechtlich problematisch.
Wurde die Wohnung unrenoviert oder renovierungsbedürftig übernommen und erhielt der Mieter dafür keinen angemessenen Ausgleich, lässt sich die Pflicht zu laufenden Schönheitsreparaturen in einem Formularmietvertrag häufig nicht wirksam auf ihn übertragen. Der Bundesgerichtshof hat zudem klargestellt, dass bei einer unrenoviert übergebenen Wohnung unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin der Vermieter für notwendige Schönheitsreparaturen verantwortlich sein kann, wobei sich der Mieter gegebenenfalls an den Kosten beteiligen muss.
Unabhängig davon sollten ungewöhnlich kräftige oder sehr individuelle Wandfarben vor der Rückgabe häufig in einem neutralen, allgemein akzeptierten Farbton überstrichen werden. Normale Gebrauchsspuren muss der Mieter dagegen nicht allein deshalb beseitigen, weil das Mietverhältnis endet. Schäden, die über eine vertragsgemäße Abnutzung hinausgehen, können jedoch zu Ersatzansprüchen führen.
Vor dem Auszug empfiehlt es sich daher, Mietvertrag, Übergabeprotokoll und den ursprünglichen Zustand der Wohnung zu prüfen. Bei unklaren Klauseln sollte eine rechtliche Beratung eingeholt werden, bevor Sie vorschnell die gesamte Wohnung streichen oder eine Forderung des Vermieters anerkannt wird.
Was kostet es, eine Wohnung streichen zu lassen?
Die Kosten, eine Wohnung streichen zu lassen, hängen nicht allein von der Wohnfläche ab. Entscheidend sind die tatsächlich zu bearbeitenden Wand- und Deckenflächen, der Zustand des Untergrunds und der Umfang der notwendigen Vorarbeiten. Auch Raumhöhe, Möblierung, gewünschte Farbtöne und die Anzahl der Anstriche wirken sich auf den Gesamtpreis aus.
Wohnung streichen lassen: Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?
Je besser die Wände und Decken vorbereitet sind, desto geringer fällt in der Regel der zusätzliche Arbeitsaufwand aus. Müssen dagegen alte Tapeten entfernt, Risse verspachtelt oder Flecken isoliert werden, steigen die Kosten entsprechend.
Wichtige Kostenfaktoren sind:
- Größe der Wand- und Deckenflächen
- Anzahl und Höhe der Räume
- Zustand von Wänden und Altanstrichen
- notwendige Spachtel-, Schleif- oder Grundierarbeiten
- Abdecken und Verschieben von Möbeln
- Anzahl der gewünschten Farbtöne
- Deckkraft und Qualität der Wandfarbe
- Anstrich von Türen, Heizkörpern oder Sockelleisten
- regionale Lohn-, Material- und Anfahrtskosten
Für eine kleine Wohnung mit weitgehend intakten und bereits streichfähigen Flächen kann ein breiter Preisrahmen von etwa 1.000 bis 2.500 Euro angesetzt werden. Bei einer größeren Wohnung, mehreren Farbtönen oder umfangreicheren Vorarbeiten können die Kosten etwa 2.500 bis 5.000 Euro oder mehr betragen. Die tatsächliche Summe hängt stark davon ab, welche Flächen gestrichen werden und ob die Räume leer oder noch vollständig möbliert sind.
Wohnung streichen: Kosten beim Maler im Vergleich zur Eigenleistung
Wer selbst die Wohnung streichen möchte, spart zunächst einen großen Teil der Arbeitskosten. Dennoch entstehen Ausgaben für Farbe, Grundierung, Spachtelmasse, Rollen, Pinsel, Abdeckmaterial, Klebeband und gegebenenfalls Leitern oder weitere Werkzeuge. Bei mehreren Zimmern kann auch der Materialbedarf deutlich höher sein als zunächst erwartet.
Hinzu kommt der zeitliche Aufwand. Für Ausräumen, Abkleben, Ausbessern, mehrere Anstriche und die anschließende Reinigung sollten je nach Wohnungsgröße mehrere Tage eingeplant werden. Fehler bei der Untergrundvorbereitung oder beim Farbauftrag können außerdem zusätzliche Arbeit und neues Material erforderlich machen.
Ein Malerbetrieb übernimmt dagegen die gesamte Ausführung und kann den benötigten Aufwand vorab besser einschätzen. Für private Haushalte können die begünstigten Arbeits- und Fahrtkosten unter den Voraussetzungen des § 35a EStG zu 20 Prozent von der Einkommensteuer abgezogen werden, höchstens bis zu 1.200 Euro pro Jahr. Materialkosten sind davon ausgenommen.
Vorteile eines lokalen Malerbetriebs
Ein lokaler Malerbetrieb kann die Wohnung vor Ort besichtigen und den Zustand der Flächen realistisch beurteilen. Dadurch lässt sich frühzeitig erkennen, ob ein einfacher Anstrich genügt oder zusätzliche Vorarbeiten notwendig sind.
Weitere Vorteile sind:
- fachgerechte Prüfung und Vorbereitung der Untergründe
- passende Auswahl von Farbe und Grundierung
- saubere Kanten und gleichmäßige Oberflächen
- zuverlässige Abdeckung von Böden, Möbeln und Einbauten
- realistische Planung von Dauer und Kosten
- persönlicher Ansprechpartner in der Region
- gesetzliche Mängelrechte bei fehlerhafter Ausführung
Gerade bei mehreren Räumen, schwierigen Altanstrichen oder einer Wohnung, die kurzfristig bezugsfertig sein soll, kann die professionelle Ausführung deutlich Zeit und Aufwand sparen.
Häufige Fragen zum Thema Wohnung streichen
Was kostet es, eine Wohnung streichen zu lassen?
Die Kosten hängen von der Größe der Wand- und Deckenflächen, dem Zustand des Untergrunds und den gewünschten Arbeiten ab. Für eine kleine Wohnung mit gut vorbereiteten Flächen kann ein grober Rahmen von etwa 1.000 bis 2.500 Euro realistisch sein. Bei größeren Wohnungen oder umfangreichen Vorarbeiten können 2.500 bis 5.000 Euro oder mehr anfallen.
Muss ich beim Auszugs meine Wohnung streichen?
Nicht automatisch. Entscheidend sind der Mietvertrag, der Zustand der Wohnung bei der Übergabe und die tatsächliche Abnutzung. Starre Klauseln, die unabhängig vom Zustand eine Renovierung beim Auszug verlangen, können unwirksam sein. Bei auffälligen Wandfarben oder Schäden, die über normale Gebrauchsspuren hinausgehen, kann dennoch Handlungsbedarf bestehen.
Wie oft sollte man eine Wohnung streichen?
Dafür gibt es keinen festen Zeitraum. Stark genutzte Räume wie Flur, Küche oder Kinderzimmer benötigen häufig früher einen neuen Anstrich als Wohn- oder Schlafzimmer. Gestrichen werden sollte vor allem dann, wenn Flecken, Vergilbungen, Abrieb oder abblätternde Farbe sichtbar sind.
Welche Farbe ist für die Wohnung die richtige?
Die passende Wandfarbe hängt von Raumgröße, Lichteinfall, Nutzung und gewünschter Wirkung ab. Helle Töne lassen kleine Räume meist größer erscheinen, während dunklere Farben gezielt Akzente setzen können. Zusätzlich sollten Deckkraft, Nassabriebklasse und die Eignung für den vorhandenen Untergrund berücksichtigt werden.
Wie hoch ist der Aufwand, wenn man selbst eine Wohnung streichen möchte?
Der Aufwand hängt von Wohnungsgröße, Zustand der Flächen und gewünschter Gestaltung ab. Neben dem eigentlichen Anstrich benötigen Ausräumen, Abkleben, Spachteln, Trocknen und Reinigen viel Zeit. Für mehrere Zimmer sollten in der Regel mehrere Arbeitstage eingeplant werden.


